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Teil 3
Die Homöopathie ist eine ganzheitliche und eine individuelle Behandlung. Das Tier muss zunächst sehr genau untersucht werden.
Alle auftretenden Symptome werden nach dem "Kopf zu Fuß Schema" erfasst.
Wann oder nach welchem Ereignis traten die Symptome erstmalig auf?
Haben Verwandte des Tieres ähnliche Erkrankungen gehabt?
Wie ist der bisherige Krankheitsverlauf?
Wechseln die Symptome?
Wann sind die Krankheitserscheinungen besser oder schlechter?
Besonders bei chronisch kranken Tieren spielt das Erfassen des Wesens und der sogenannten Gemütssymptome eine sehr große Rolle.
Entscheidend für die Arzneimittelfindung sind häufig die außergewöhnlichen Symptome bzw. das, was das Besondere dieses Tieres ausmacht.
All dieses erfragte Wissen und die Untersuchungsergebnisse exakt zusammengefasst und gewichtet führt zum richtigen Mittel, das der Patient für seine Heilung braucht.
Das erfordert natürlich die intensive Zusammenarbeit zwischen Tierarzt und Tierhalter. Je genauer man das Tier in seiner Individualität und mit seiner Krankheit erfassen kann, um so treffender kann das Medikament gefunden werden, das sanft, schnell und dauerhaft heilt.
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