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Teil 2

Vater der Homöopathie war Samuel Hahnemann. Er lebte von 1755 bis 1843 und praktizierte als Arzt von 1779 bis zu seinem Lebensende. Die Erkenntnis für diese Heilmethode kam Hahnemann bei seinem berühmten Chinarindenversuch. Er hatte erfahren, dass Chinarinde ein gutes Mittel bei Malaria sei. Als gesunder Mensch nahm er etwas von der Chinarinde ein und bekam dadurch eine malariaähnliche Erkrankung, die aber von selbst wieder verschwand. Daraus schlussfolgerte er, dass Teile von Pflanzen, Tieren, tierischen Giften, Mineralien u.ä., die eingenommen bestimmte Symptome hervorrufen, in einer starken Verdünnung selbiger Substanzen genau diese Symptome heilen können. Das Wissen über die Herstellung der Arznei und der Wirksamkeit der verschiedenen Mittel erarbeitete er in zahlreichen Selbstversuchen. Er schrieb seine Erkenntnisse und die Symptome, die bei der Einnahme bestimmter Substanzen entstanden, akribisch genau auf.
Er nannte die neue Heilmethode Homöopathie. Sie beruht auf der Erkenntnis - simila similibus curantur - ähnliches werde mit ähnlichem geheilt.

Der Leipziger Professor und Veterinär J.J.W. Lux führte 1823 die Homöopathie in die Veterinärmedizin ein. Er war sehr überrascht von den guten Heilerfolgen der Homöopathie bei Tieren.

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